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Wohlbefinden fördern

Sich in seiner Situation wohlfühlen und mit seinem Leben zufrieden sein, das gehört zu den wichtigsten Dingen, um psychischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Depressionen, vorzubeugen.

Doch nicht nur auf die Psyche, auch auf den Körper wirkt eine gedrückte Stimmung negativ. Beobachten Sie bereits erste Anzeichen einer Depression bei Ihrem Angehörigen, suchen Sie unbedingt ärztliche und therapeutische Hilfe auf. Ansonsten gilt beim Fördern des allgemeinen Wohlbefindens: Vorsorge ist besser als Nachsorge.

Was Lebensqualität ausmacht, das empfindet jeder Mensch unterschiedlich und kann daher natürlich nicht auf ein paar Eckpunkte reduziert werden. In folgender Tabelle möchten wir Ihnen dennoch einige Anregungen geben, wie Sie die Lebensqualität Ihres Angehörigen steigern.

Kommunikation

Sprechen Sie mit Ihrem Angehörigen über dessen Bedürfnisse, über vergangene und zukünftige Zeiten oder über ein Hobby. Geben Sie ihm dabei auch die Möglichkeit, die Themen selbst zu wählen. Ist Ihr Angehöriger Sprachbehindert, fallen Sie ihm nicht ins Wort, wenn Sie schon ahnen, wie der Satz endet.

Hygiene

Sorgen Sie stets für eine umfangreiche Hygiene. Sollte Ihr Angehöriger Windeln tragen, wickeln Sie ihn regelmäßig. Ein Bad oder eine Dusche sollte – wenn möglich – immer dem Waschen im Bett vorgezogen werden. Achten Sie auch auf eine gute Hautpflege.

Beschäftigung

Langeweile ist leider bei Pflegebedürftigen weit verbreitet, da ihnen zu wenig zugetraut wird. Beschäftigen Sie Ihren Angehörigen, indem Sie ihn Aufgaben im Haushalt übernehmen lassen. Unterstützen Sie außerdem die Aufnahme oder das Fortführen von Hobbys und versuchen Sie mögliche Einschränkungen auszugleichen.

Gesellschaft

Vermeiden Sie Isolation. Laden Sie stattdessen regelmäßig Freunde und Verwandte ein. Auch Altentreffs oder Treffen für Menschen mit Behinderungen schaffen Abwechslung im Alltag und helfen beim Knüpfen neuer Kontakte. Außerdem sollte regelmäßig ein Spaziergang im Freien stattfinden, um „unter die Leute zu kommen“.

Selbstständigkeit

Grundsätzlich gilt: Was auch immer der Pflegebedürftige selbstständig ausführen kann, sollte er auch selbstständig ausführen. Nehmen Sie ihm nicht zu viel ab, auch wenn manche Dinge, wie zum Beispiel essen und selber waschen, viel Zeit in Anspruch nehmen.

Intimsphäre und Grenzen akzeptieren

Die Wahrung der Intimsphäre des Pflegebedürftigen ist unabdingbar. Hierzu gehört beispielsweise, dass beim Waschen nur kleine Körperpartien abgedeckt werden und der betroffenen Person stets erklärt wird, was als nächstes getan werden soll. Fragen Sie im Zweifelsfall immer nach.

Auch beim Öffnen von Schränken und Schubladen sollte immer ein „darf ich…“ vorausgehen und die Antwort abgewartet und respektiert werden. Ein „Nein!“ ist immer ernst zu nehmen. Behandeln Sie den zu Pflegenden stets gleichberechtigt und gleichwertig und vermeiden Sie, dass dieser sich wie ein unmündiges Kind fühlt.

Bei all dem sollten Sie jedoch nicht vergessen, auch auf Ihr eigenes Wohlbefinden zu achten. Nehmen Sie sich Auszeiten und kommunizieren Sie deutlich, wenn Ihr Angehöriger Sie verletzt. Eine Pflegesituation kann nur glücken, wenn alle Beteiligten sich mit Respekt begegnen. Gegebenenfalls kann auch ein Raumspray verwendet werden. So verhindern Sie eine soziale Ausgrenzung und schaffen eine angenehme Wohlfühl-Atmosphäre.